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Und immer wieder Angst...


Wie oft im Leben stehen wir vor der Frage: "Schaff ich das?", "Bin ich gut genug?", "Wie soll das funktionieren?".

Diese und unendlich mehr Fragen quälen und beschäftigen uns, halten uns wach.

 

Ich kann Dir nicht sagen, wie Du diese Sorgen überwindest, denn ich denke, dass die Wurzeln unserer Selbstzweifel meist irgendwo tief in uns vergraben sind. Ich selbst betreibe gerade Ursachenforschung und habe noch einen langen Weg diesbezüglich vor mir, soviel ist klar.

Jedoch möchte iich mich von all diesen Gedanken nicht mehr beherrschen lassen, denn diese Gedanken sind nicht das,

was ich bin!

 

Unsere Gesellschaft zwingt uns sogenannte "Normen" auf. Wie hast Du auszusehen, dich zu ernähren, zu funktionieren.

Doch mal ganz ehrlich: Welche dieser sogenannten Ideale treffen auf den Großteil der Menschheit schon zu?

 

Warum also fürchten wir uns immerzu zu versagen, oder nicht zu genügen. Die Wahrheit ist, Du bist gut so, wie Du bist!

Ob dick oder dünn, Fleischesser oder Vegetarier, Führungskraft oder Azubi, Du bist es wert, dass man Dich achtet und Dich akzeptiert mit all Deinen Ecken und Kanten.

 

Das Leben zwingt uns oft in die Knie, und Enttäuschungen führen dazu, dass wir an uns selber und an anderen zweifeln.

Doch meiner Meinung nach, passiert alles aus einem bestimmten Grund.

 

Ich versuche mittlerweile, mich nach jeder Enttäuschung auf das zu konzentrieren, was mir diese Erfahrung gebracht hat.

Das können ganz verschiedene Dinge sein. Zum Beispiel befasse ich mich nun viel mehr mit meinen Bedürfnissen und meiner Persönlichkeit, da mein letzter Partner mich derart in Frage stellte, dass ich anfing innerlich kaputt zu gehen.

 

Wenn Du einen Test, bzw eine Prüfung nicht bestehst, dann ziehe für Dich daraus, Dich nächstes Mal besser vorzubereiten.

Nimm Dir dafür Zeit. Schaffe eine Umgebung, in der Du Dich wohl fühlst und Dir das Lernen leicht fällt.

Vielleicht ja in Deinem Lieblingscafé, oder draußen an einem schönen Ort?

 

Wenn Deine Beziehung scheitert, dann suche die "Schuld" nicht allein bei Deinem Partner, oder bei Dir.

Meistens führen viele Missverständnisse, falsche Kommunikation und Frust zu Auseinandersetzungen und schließlich zum Aus einer Partnerschaft.

Frage Dich, was Du in Zukunft verändern kannst, um schwierige Situationen besser zu bewältigen.

Mir hilft es, für mich allein diese Situation im Kopf nochmals durchzuspielen und mir vorzustellen, ich wäre als eine fremde, dritte Person zufällig Zeuge dieses Streits. Wie wirken die Dinge, die gesagt, oder getan wurden dann auf Dich?

 

Eine andere Möglichkeit ist es, Deinem Gegenüber klar zu vermitteln, dass Du diese Situation nun verlassen wirst,

um Dein Gemüt ein wenig abzukühlen. Im Anschluss bist Du gern bereit, nochmal in Ruhe über diese

Angelegenheit zu sprechen.

 

Hab keine Angst, Dir für Entscheidungen Zeit zu nehmen! Du selbst musst schließlich später mit ihr leben.

 

Hab keine Angst zu sagen, was Du brauchst, und wonach Du Dich sehnst.

Wenn Du immer wieder auf taube Ohren stößt, dann stell Dir die Frage, ob Du diese/n Menschen in Deinem Leben wirklich halten willst, und ob er Dir gut tut.

 

Habe keine Angst das zu tun, was Dir Spaß macht.

Es ist egal, was Andere darüber denken.

Ich z.B. schreibe diesen Blog und habe eine Menge Freude daran.

Natürlich ist es toll, wenn er anderen Menschen gefällt, aber letzten Endes tue ich das für mich.

 

Je mehr Du Dich Deinen Ängsten stellst, desto leichter wirst Du darüber hinweg kommen.

Und sicher wirst Du hier und da feststellen, dass Dir Dinge, die Du Dich vorher nicht getraut hast, plötzlich Spaß machen.

 

Ich habe früher wahnsinnige Angst gehabt, wenn ich vor vielen Leuten sprechen sollte.

Bei einemReferat in der Schule bin ich beinahe mit Schnappatmung auf die Seite gekippt und mein Kopf drohte zu platzen.

In der Ausbildung schließlich lernte ich unter Anderem auch kleine Vorträge zu halten und siehe da, je sicherer ich wurde, desto leichter fiel es mir und machte Spaß!

 

Trau Dich. Und wenn Du dafür Hilfe brauchst, dann scheue Dich nicht davor danach zu fragen.

 

Leider gilt es in unserer heutigen Zeit oft als schwach, andere um Hilfe zu bitten, aber ich sehe es eher als eine Stärke.

Niemand ist perfekt und mit Nachfragen signalisierst Du, dass Du bereit bist, dazu zu lernen und Dich weiter zu entwickeln.

 

Ich bin der Meinung, dass man fast jede Angst bewältigen kann, wenn man sich selber einen Ruck gibt, und manche Dinge einfach nicht so furchtbar ernst nimmt.

 

Ich bin keine Psychologin und alles, was ich Dir hier auf meinem Blog mit an die Hand gebe, sind Dinge,

die ich selbst erfahren und/oder ausprobiert und für hilfreich befunden habe.

 

Wenn Du selbst Erfahrungen und Tipps zu diesem Thema hast, so hinterlasse doch einen Kommentar, oder schreibe mir eine Nachricht. Ich freue mich über ehrliches Feedback.

 

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen schönen Abend!

 

Deine Sabrina


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