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Myth- Hunter Teil 1


"Stop! Geh nicht unter der Leiter hindurch, das bringt Unglück!"

"An der Nase eines Mannes erkennt man seinen Johannes."

"Wenn Du Deine Zigarette an einer Kerze anzündest, stirbt irgendwo ein Seemann!"

 

Diese, oder ähnliche Aussagen hat wohl jeder schon einmal gehört. Oder bist Du selber eventuell abergläubisch?

Aber das ist doch alles Humbuk...Oder etwa nicht?

Gehen wir der Sache doch mal auf den Grund:

Die Sache mit der Leiter...

Du gehst mit Bekannten die Straße entlang. Es ist ein schöner, sonniger Tag, und eigentlich scheint alles friedlich zu sein.

Die Bauarbeiter auf dem Gerüst vor Dir gehen fleißig ihrer Tätigkeit nach, während Du Dich mit Deinen Freunden in einem lockeren Plausch wiederfindest.

Doch auf einmal zuckst Du erschrocken zusammen und erstarrst mitten in der Bewegung, als einer Deiner Freunde mit schreck geweiteten Augen plötzlich ein lautes "Stoooop!!" in Deine Richtung brüllt, als Du gerade in Begriff bist, Dich unter einer Leiter durchzuzwängen, welche an das Baugerüst gelehnt steht.

Dein Freund faselt irgendwas von: "Das bringt doch Unglück..."

Du blickst ihn nur verständnislos und ein wenig verunsichert an und erkundigst Dich nach dem wieso.

Dein Freund blickt verdutzt aus der Wäsche und antwortet schließlich mit einem Schulterzucken:

"Naja...das sagt man doch so."

 

Das war mein Stichwort! Also gehe ich als Myth-Hunter der Sache doch mal auf den Grund:

Herkunft:

Die Ursprünge für diesen Aberglauben finden wir vor etwa 5.000 Jahren in Ägypten.

Man glaubte bereits seinerzeit an die heilige Dreifaltigkeit.

Schaut man sich eine an die Wand gelehnte Leiter an, so bildet sie inklusive Schatten ein Dreieck. Dieses galt damals als heiliges Symbol. Geht man durch dieses Dreieck, so zerstört man seine heilige Form und zieht das Pech an.

Also keine Angst Ihr Lieben, die Gefahr, dass jemand von der Leiter plumpst, oder von oben etwas auf Euch herab fällt ist sicherlich gegeben, hat jedoch nichts mit diesem Mythos zu tun!

Ouelle: Top Zehn, youtube


An der Nase eines Mannes...

Ina und Jasmin stöbern auf einer Online- Single - Börse. Es wird geschaut und gelesen. Jasmin wünscht sich so sehr einen lieben Partner, der sie in jeder Lebenslage beglücken kann.

Hm, dieser Kandidat scheint interessant zu sein. Das Bild wird vergrößert.

Ina fängt an zu kichern und meint:" Liebes, wenn Du Dich auch über Kleinigkeiten freuen kannst, ist dieser Typ genau die richtige Wahl!"

Jasmin: "????"

Ina:" Na Du weißt doch: An der Nase eines Mannes, erkennst Du seinen Johannes."

Jasmin schaut verstohlen auf die hübsche kleine Stupsnase des Mannes auf dem Foto...

Herkunft:

Keine Panik liebe Herren, an dieser Redewendung ist wirklich gar nichts dran!

Sie rührt vielmehr daher, dass die Nase ein zentrales, nach vorne gerichtetes Organ unseres Körpers ist und daher in vielen Sprichworten zum Einsatz kommt.

Etwa: "Die Nase vorn haben", oder "an der Nase herum geführt "zu werden.

Allerdings haben Wissenschaftler nach vielen Studien herausgefunden, dass sowohl der Zeigefinger, als auch die Körpergröße Rückschlüsse auf die Größe des Gemächts zulassen.

Also Männer...Droht uns nicht mit dem Zeigefinger, denn wir sehen mehr, als Ihr glaubt!


Der Seemann

Ingo und Jörg sitzen in ihrer Stammkneipe. Ingo ist ein in die Jahre gekommener Fischer, der lange Zeit zur See gefahren ist.

Jörg und er lernten sich vor einer halben Ewigkeit zufällig in dieser Kneipe kennen und verbringen seitdem hier gerne Zeit miteinander.

Am liebsten hört Jörg Ingos alte Seefahrer- Geschichten, denn in den Jahren auf dem großen Wasser hat er so einiges erlebt.

Auch heute sind die Beiden in angeregte Gespräche vertieft. Ingo gibt wieder eines seiner Abenteuer zum besten, während Jörg sich seine nächste Zigarette anzünden möchte.

Verdammt, seine Streichhölzer sind schonwieder leer! Na zum Glück steht direkt vor ihm eine Kerze auf dem Tisch.

Doch als Jörg die Flamme in Richtung seiner Zigarrette führt, hält Ingo erschrocken seine Hand zurück.

"Jörg...sach ma weißt Du denn nich, dass jedes Mal, wennu Dir die Zigarrette anne Kerze anmachs, ein Seemann tot geht?"

Herkunft:

Wenn damals ein Seemann ohne Heuer, also arbeitslos war, verkaufte er oftmals Streichhölzer, um über die Runden zu kommen. Dies tat er, um sein Gehalt aufzubessern. Wurde also an den Streichhölzern gespart, und jemand zündete stattdessen seine Zigarrette mit einer Kerze an, so hatte er, der landläufigen Meinung nach, den Hungertod eines Fischers auf dem Gewissen.


Die Gewinnerin!

 

 

Gewonnen hat Lori aus Rheinland- Pfalz!

 

Ich beglückwünsche DIch zu Deinem Gewinn, welcher sich in der kommenden Woche schon auf den Weg zu Dir machen wird!

 

Vielen Dank für Deine Treue und Deine Teilnahme!

 

 

Deine Sabrina

 

 


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